Autobahn Mutschelbach bewegt

Der Autobahnausbau bei Mutschelbach bewegt viele Menschen und vieles an Erdmassen. Die A8 soll hier 3-spurig in beide Richtungen verbreitert, verbessert und leistungsfähiger gemacht werden.

Gerade die Mutschelbacher sind besonders betroffen und im Vorfeld der Planungen hatte es jahrelange Diskussionen im Ringen um die beste Lösung gegeben. Von der einfachsten Variante bis hin zur Untertunnelung führten die Vorschläge, Vorstellungen und Forderungen. Schließlich wurde mit Unterstützung und dem Sachverstand des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Landesregierung BW und dem Bund die heutige Lösung erreicht.  Selbstverständlich sind die Kosten der jetzigen Ausbauform höher als die ursprünglich veranschlagten. Doch Menschen sind wichtiger und deshalb stand der Gemeinderat Karlsbad hinter den Betroffenen! Die gewählte Variante schneidet sich tief ins Gelände ein, versucht die Berg- und Gefällstrecken einigermaßen auszugleichen und ist mit aufwändigen Lärmschutzmaßnahmen versehen. Mit diesem Vorgehen ist den Belangen der Betroffenen in hohem Maße geholfen.

Zwischenzeitlich bewegten die Bagger, LKW und Arbeiter ungeheure Massen an Erdaushub. Brückenbauten entstanden und entstehen noch. Zum Transport waren Tausende von Fahrten nötig und die Mutschelbacher mussten einiges ertragen. Und die Maßnahme ist noch lange nicht beendet. Doch die Hoffnung auf bessere Zeiten ist gegeben und wir alle wollen ja die Verbesserung der Verkehrssituation auf einer extrem stark befahrenen Route wie der A8, die auch international von erheblicher Bedeutung ist.

Die SPD-Gemeinderäte standen von Beginn an hinter einer verträglichen Lösung und lehnten die ersten Absichten zum Ausbau ab. Das einmütige Verhalten des Gesamtgemeinderats und die starke Engagement der Mutschelbacher selbst haben den heutigen Stand der Dinge befördert.

Die SPD-Kandidaten für den künftigen Gemeinderat trafen sich kürzlich an der riesigen Baustelle und waren erneut beeindruckt vom Umfang der Maßnahmen. Einmal mehr rief man sich ins Bewusstsein, welche Folgen solche Vorhaben bewirken und wie wichtig der Kampf um eine bestmögliche Lösung war. Wir hoffen sehr, dass dieses Mammutprojekt zügig weitergeführt und plangemäß abgeschlossen wird. Die SPD will das Projekt weiter aufmerksam begleiten.

 

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Anneke Graner

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