Februar 2018: Neues aus der Gemeinderatsfraktion

Verdichtetes Bauen / Veränderungssperren

Die Vorgaben des verdichteten Bauens in den Ortschaften sind nicht unproblematisch. Seit vielen Jahren fällt auf, dass dadurch teilweise massive Wohnbauten in den Innenorten entstehen, die den bisherigen dörflichen Charakter unserer Gemeinde verändern und im Gegensatz zu einer teilweise jahrhundertelangen Bebauungstradition stehen.
Zweifellos ist es einerseits richtig, innerhalb des Ortsetters zu verdichten, um nicht ständig neue Flächen erschließen zu müssen. Wir müssen uns ebenfalls im Klaren sein, dass sich das Bild der Dörfer und Städte verändern wird. Andererseits erhebt sich aber die Frage, inwieweit die Verdichtung verträglich ist und nicht neue Schwierigkeiten schafft oder schon bekannte verschärft. Das Parkproblem ist nur ein Beispiel, das ständig Ärger produziert. Aber auch die Frae, ob Wohngebäude mit 10, 12 und mehr Wohnungen das Zusammenleben fördern oder eher stören.
In jüngerer Zeit entschied sich der Gemeinderat in mehreren kritischen Fällen dazu, sog. Veränderungssperren zu erlassen, mit dem Ziel, Bebauungspläne über Teilgebiete in den Ortschaften zu entwickeln, wo es bislang keine nähere Regelung zur Bebauung gab. Gerade in alten Ortskernen war dies der Fall. Dies könnte das Bauen genauer bestimmen und so bestimmte Fehlentwicklungen verhindern.
Die SPD Karlsbad sieht in solchen schwierigen Situationen den Erlass von Veränderungssperren als zunächst geeignetes Mittel an, die aktuelle Situation und insbesondere die Entwicklung und Gestaltung unserer Ortschaften positiv zu beeinflussen. Allerdings muss diesen Veränderungssperren möglichst bald ein dezidierter Bebauungsplan folgen, um die Art und Weise der Bebauung zu regeln.

 

Geplante Sanierung der Fachräume im Schulzentrum Karlsbad

Die zeitgemäße Aufrüstung und Ausstattung der speziellen Räumlichkeiten der einzelnen Unterrichtsgebiete, insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich, ist unumgänglich. Diese Räume sind in die Jahre gekommen und werden modernen Ansprüchen nicht mehr gerecht. Allerdings wird die Sanierung zu einer teuren Angelegenheit. Die Gemeinde muss erhebliche Mittel bereitstellen und wir hoffen sehr, dass entsprechende Landeszuschüsse zu erlangen sind.
Die SPD stimmte einstimmig für die Umsetzung, denn Bildung ist nicht nur ein grundsätzliches Recht, sondern Voraussetzung für eine gute Zukunft aller.

 

Neubau des Feuerwehrgerätehauses Ittersbach und Sanierung der Haupterschließungsstraße "Im Stockmädle"

Die Planungen für das Ittersbacher Feuerwehrgebäude im Gewerbegebiet sind abgeschlossen. Im gleichen Zuge muss auch die dorthin führende Straße mit beträchtlichen Summen saniert werden. Auch hier gab die SPD-Fraktion ein zustimmendes Votum. Sicherheit kostet Geld und wir müssen bereit sein, dafür auch die Mittel bereitzustellen.

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