Gemeinderatskandidaten informieren sich zu Baugebieten


v.l. K. Steigerwald, M. Nowotny, T. Kern, A. Kirsch, R. Haas

Baugebietsentwicklungen, Abrundungen kleiner Art, Innenortsverdichtung und Ähnliches wollen gut überlegt sein. Vieles ist dabei zu beachten.

Was hilft der Ortschaft?
Wohin soll die Entwicklung gehen?
Wo bzw. an welchen Stellen/Lagen soll gebaut werden? Was sind die Folgen? Welche Art von Bebauung braucht ein Ort zu einer guten Weiterentwicklung?
Hat Innenentwicklung Vorrang vor Neubaugebieten?
Führt weitere Verdichtung im Innenort zu Vor- oder Nachteilen?

Die Baugebietsentwicklung in Karlsbad ist sehr unterschiedlich. Dafür gibt es natürlich auch Gründe. So sollen z. B. alle Ortschaften eine maßvolle und nachhaltige Weiterentwicklung auch beim Bauen erleben. In den letzten 10 - 15 Jahren wurden erschlossen in Mutschelbach der "Sonnenberg", in Ittersbach der "Gruppenhof", in Auerbach die "Ortsmitte" (ehemaliges Sportplatz- Gelände). Neben diesen größeren Neubaugebieten erfolgten kleine Abrundungen in Spielberg und anderen Ortschaften, derzeit aktuell in Auerbach ("Breslauer Straße"). In Langensteinbach herrscht nach wie vor rege Bautätigkeit mit mehreren kleineren Erweiterungen bzw. Abrundungen. Geplant als nächstes großes Baugebiet in Langensteinbach ist eine Fläche im Bereich der AVG- Kurve. Spielberg selbst erlebte sein letztes großes Baugebiet vor rd. 36 Jahren (1978 "Oberer/Unterer Berg"). Im aktuellen Flächennutzungsplan von 2000 sind enthalten "Holderäcker II" und "Unterer Berg". Davon ist bislang noch nichts umgesetzt! Innerörtlich ist die Weiterentwicklung in Spielberg schwierig. Die noch vorhandenen freien Bauplätze sind in privater Hand und die Gemeinde hat hierauf keinen Einfluss. Andere freie Flächen gibt es nicht. Es gibt deshalb nur ganz wenige Möglichkeiten, in Spielberg zu bauen. Sinnvoll ist nach einmütiger Auffassung des Ortschaftsrats nur das Gebiet Holderäcker II, das eine ideale Lage hat. Es handelt sich um die Fläche zwischen Straßenbahn und erstem Feldweg Richtung Wald bzw. Langensteinbach, eingegrenzt im Süden von der oberen AVG- Brücke und im Norden von der Kreisstraße. Direkt gelegen bei der S- Bahn- Haltestelle, mit unmittelbarer Nähe zur Berghalle, Grundschule, Seniorenhaus, gegenüber des Einkaufsmarkts und anderen Einrichtungen der Infrastruktur. Die SPD- Gemeinderäte sehen diese Fläche als sinnvolle Erweiterung Spielbergs an und wollen sich dafür einsetzen. Denn hier gilt es, die Nähe zur örtlichen Infrastruktur, zum Schulzentrum Karlsbad und zum Gewerbegebiet „Stöckmädle“ (Fahrzeiten mit S- Bahn 3 bzw. 4 Minuten!)zu nutzen“.

 
 

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Anneke Graner

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