Malsch die politische Würde zurückgeben?

Veröffentlicht am 18.03.2021 in Aktuelles

Peter Haas, Ortsvereinsvorsitzender

dann sollten Sie damit mal vor der eigenen Haustür beginnen. Wer wie Sie in Ihrem Leserbrief vom „roten Sumpf“ als politischem Mitstreiter spricht, der stellt sich doch allein dadurch schon ins Abseits. Ich denke wir sollten alle mal darauf achten, wie wir miteinander umgehen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass alle anderen politischen Vertreter (immerhin war Hr. Dr. Hoffmann Kandidat für die Gemeinderatswahl 2019), vielleicht auch bedingt durch die Pandemie, zu einem Miteinander zurückgefunden haben, welches zwar die politischen Unterschiede nicht in den Hintergrund stellt, aber das darauf baut, im fairen Wettstreit die besten Ergebnisse für unseren Heimatort zu finden.

Gerade in der jetzigen Situation können wir alle froh sein, eine Gemeindeverwaltung, angefangen beim Bürgermeister bis hinab zu jedem einzelnen Mitarbeiter, zu haben, die erfahren, besonnen und auch konsequent handelt. Einen Gemeinderat, der wenn es darauf ankommt, einig und zügig entscheidet. Als Beispiel sei hier nur an die schnelle Beschaffung der Lüftungsanlagen für alle Malscher Klassenzimmer erinnert. Eine Verwaltung, die es möglich machte, innerhalb kürzester Zeit einen Beschluss vorzubereiten und diesen umzusetzen und einen Gemeinderat, der trotz der derzeitigen finanziellen Unwägbarkeiten zum Schutz unserer Malscher Schüler einstimmig entschied.

Jetzt stehen bald wieder Wahlen an. Ein Bürgermeister muss bestätigt oder ein neuer gewählt werden. Ich möchte alle politischen Vertreter dazu auffordern zwar einen politischen Wettstreit zu suchen. Diesen aber in der Sprache und im Handeln fair und respektvoll zu führen. Wichtig ist zu betrachten was die letzten Jahre geleistet wurde, wo es Versäumnisse gab oder es grundsätzlich anderer Entscheidungen bedurft hätte.

Die Bezeichnung „roter Sumpf“ ist einfach geschmacklos. Nur weil sich die Malscher Bürger seit mehr als 50 Jahren immer für einen Bürgermeister der SPD entschieden haben, nur weil es eine sehr engagierte SPD-Gemeinderatsfraktion gibt, nur weil es auch einen SPD-Ortsvorsteher gibt und weil es letztlich auch einen sehr aktiven SPD-Ortsverein gibt, sollte man sich durch seine Wortwahl und durch sein eigenes Handeln nicht ins Abseits stellen.

Liebe Malscher Bürgerinnen und Bürger,

es scheint in Zeiten von Facebook, Wutbürgern und AfD in Parlamenten modern und chic zu sein, sich im Ton zu vergreifen und jeglichen Respekt dem politischen Mitstreiter gegenüber abzulegen. Aber geben Sie dem in Malsch keine Chance. Entscheiden Sie objektiv. Aus den Worten des Herrn Dr. Hoffmann spricht Hass. Das ist leider kein guter Ratgeber. Denn Hass verengt den Blick und es wird nur wahrgenommen was man auch sehen möchte. Objektivität hat hier keine Chance.

Für den SPD Ortsverein

Peter Haas

Ortsvereinsvorsitzender

 
 

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