Attraktives Wohnen im Alter

Foto v.l.: Lothar Bischoff (AWO Ittersbach), Markus Haffner (OR SPD), Elke Krämer und Angelika Nosal (AWO K’he-Land) sowie Walter Hoffer (GR SPD).

Der SPD-Ortsbezirk Ittersbach hat am 24.11.09 zu der Info-Veranstaltung „Attraktives Wohnen im Alter“ ins Ittersbacher Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Damit sollte eines der Themenfelder der zurückliegenden Kommunalwahl aufgearbeitet werden.

In seinen einleitenden Worten unterstrich Walter Hoffer, Vorsitzender der Ittersbacher SPD, die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dieser Thematik. Rein nach der Statistik ist die Zahl der Pflegebetten in Karlsbad ausreichend. Jedoch besteht gerade im Bereich des Betreuten Wohnens sicherlich noch Bedarf und es ist der berechtigte Wunsch nach einem Lebensabend in vertrauter Umgebung nicht von der Hand zu weisen. Das gilt für alle Karls-bader Ortsteile, so auch für Ittersbach.

Angelika Nosal und Elke Krämer, die Geschäftsführerinnen der Ambulanten Dienste der AWO-Karlsruhe-Land, referierten über Fakten und ihre vielfältigen Erfahrungen, die sie bei ihrer Tätigkeit, der Organisation und Betreuung von 12 Wohnanlagen in Landkreis bisher gesammelt haben.

Vor einem bunt gemischten Zuhörerkreis aus Ortschafts- und Gemeinderäten, Vertretern der Ev. Kirche, des Seniorenbeirats, der AWO-Ittersbach und interessierten Bürgerinnen und Bürgern betonten die Referentinnen, dass die AWO heute nur noch als Betreiberin solcher Einrichtungen auftritt. Dabei wird besonders im Bereich des Betreuten Wohnens Wert auf „Wohnen mit Service“ gelegt. So können Bewohner solcher Einrichtungen unterschiedliche Leistungen zu entsprechenden Kostensätzen in Anspruch nehmen und haben täglich zumin-dest stundenweise für ihre Nöte und Belange einen konkreten Ansprechpartner vor Ort.

Optimal sind solche Einrichtungen allerdings nur im Verbund zu betreiben. Wenn Vollzeit-pflege, Betreutes Wohnen oder gar noch Tagespflege an einem innerörtlichen Standort mit geeigneten Verkehrsanbindungen angeboten werden können, dann bleiben sozialen Kontak-te erhalten und ermöglichen Mobilität und eine graduell abgestufte Selbständigkeit entspre-chend der individuellen Situation.

In der sich anschließenden Diskussion kam auch die aktuelle Situation bezüglich der Betreu-ungsmöglichkeiten in Karlsbad zur Sprache. Hier ist die Aufnahme eines Runden Tisches dringend erforderlich, so die Forderung des Seniorenrates, um Bedarf und Kapazität in Einklang bringen zu können. Zur Sprache kamen auch der finanzielle Aspekt und das ambulante Betreute Wohnen – eine der kostengünstigeren Lösungen. Diese Betreuungsva-riante erweist sich zwar in einem aktuellen Modellversuch der AWO wegen mangelnden Zuspruchs aus betriebswirtschaftlicher Sicht noch nicht als rentabel, könnte in Kombination mit anderen Betreuungsformen aber effektiver betreiben werden.

Neben einem Gelände für die Realisierung eines solchen Projektes und dem erklärten Willen der Kommune und der Bevölkerung, bedarf es natürlich auch eines Investors, der hier erst einmal in Vorlage gehen muss. Mit einem geeigneten Betreiber, der Einbeziehung eines Fördervereins und ehrenamtlichen Kräften ließen sich dann Rahmenbedingungen schaffen, die dem Titel unserer Info-Veranstaltung gerecht würden: Attraktives Wohnen im Alter.

 

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Anneke Graner

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